"Mir isst es Recht"
In Lokalen in Wien, Graz und Linz werden zwischen 15. Oktober und 10. Dezember ausgewiesene FIAN-Gerichte serviert. Pro Speise geht ein kleiner Beitrag an FIAN. Damit wird der Einsatz gegen Verletzungen des Menschenrechts auf Nahrung und für eine Welt frei von Hunger unterstützt. Die Restaurantaktion ist neben den finanziellen Einnahmen primär eine Öffentlichkeitsarbeitsaktion.
FIAN Österreich ist ein Teil von FIAN International. Der Verein setzt sich ein für das Menschenrecht auf Nahrung. FIAN zeigt die Mitverantwortung der österreichischen Politik sowie von Unternehmen am weltweiten Hunger auf.
Weiterführende Infos und alle Termine: http://fian.at/de/mirisstesrecht/
Sendungen zu "Mir isst es Recht":
Mittwoch, 23. November, 10 - 11 Uhr: Helga Maria Lang - Life Line
Thema: Mangelernährung
Im Gespräch mit Markus Meister, Welthaus Graz und Melanie Oßberger, FIAN (am Telefon)
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Mittwoch, 23. November, 17:00 - 17:30 Uhr: Von Unten - Das Nachrichtenmagazin
Interview mit Linnéa Richter, FIAN
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Mittwoch, 7. Dezember, 10 - 11 Uhr: Helga Maria Lang - Life Line
Kurzbeitrag von Irene Meinitzer
FIAN-Veranstaltungen in Graz:
Filmabend mit Filmgespräch:
"Regional Wachsen - eine Reise durch eine neue Landwirtschaft"
Mit Kurzvortrag von Philipp Salzmann, FIAN
Wann? Freitag, 25. November um 18:30 Uhr
Wo? Gaumenkino, Gartengasse 28, www.gaumenkino.at
Freier Eintritt!
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Brunch mit Themengespräch zu Mangelernährung
Mit Kurzvortrag von Philipp Salzmann, FIAN
Wann? Samstag, 26. November von 11-13 Uhr
Wo? Parks, Griesgasse 7, www.parks-graz.at
Warum der Kampf gegen Mangelernährung geführt werden muss?
Während die Zahl der Hungernden mit 795 Millionen Menschen laut Welternährungsorganisation FAO leicht gesunken ist, nimmt die Mangelernährung zu. Weltweit leiden zwei Milliarden Menschen an Mangelernährung, darunter mehrheitlich Frauen und Kinder im Globalen Süden. Mangelernährung ist eine Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen und auf einen Mangel in der Vielfalt der Ernährung zurückzuführen.
Die Ursachen von Armut sind gleichzeitig Ursachen von Mangelernährung: Ausbeuterische Arbeitsverhältnisse, ungenügender Zugang zu natürlichen Ressourcen (wie Land und Wasser) und geschlechterspezifische Diskriminierung. Unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Mangelernährung in Ländern des Globalen Südens setzen transnationale Unternehmen auf High-Tech-Lösungen, wie die Anreicherung von Grundnahrungsmitteln, und nehmen maßgeblich Einfluss auf die politische Gestaltung unseres globalen Ernährungssystems - nicht zuletzt um neue Märkte zu eröffnen. Ziel ist die langfristige Bindung der Betroffenen an den Konsum der Nahrungsprodukte der Konzerne. Aus der Mangelernährung wird Profit geschlagen!
Es ist eine staatliche Verpflichtung, ausreichende und ausgewogene Ernährung sicherzustellen. Für eine solche braucht es auf dem Recht auf Nahrung basierende und von Wirtschaftsinteressen unabhängige Lösungsansätze, sowie die Stärkung von lokalen, kleinbäuerlichen Strukturen. FIAN setzt sich dafür ein, die tieferliegenden Ursachen von Mangelernährung zu bekämpfen.
(Text: FIAN)
